Konzept
Die Steine, die aus der römischen Antike auf uns gekommen sind, beeindrucken allgemein durch die Aura der Vergangenheit - mit ihren interessanten Inhalten aber sprechen sie allein zu Gelehrten und Kennern.
Wie kann die Botschaft der Steine, hinter der sich lebendige römische Kultur verbirgt, einem großen Publikum anschaulich vermittelt werden?
In der Museumsarbeit hat sich neben der virtuellen Animation vor allem das so genannte "Reenactment", das körperliche Wiederherstellen historischer Lebenswelten, etabliert. Die direkte sinnliche Anschauung spricht direkter an als ein abstrakter, distanzierter Vortrag.
Die Gruppe "Römisches Leben" des Förderkreises Römermuseum Obernburg am Main e.V. will daher die lokal vorhandenen antiken Steine wieder lebendig werden lassen. Römische Vergangenheit in Obernburg und am Mainlimes soll publikumswirksam präsentiert werden.
Die Darstellung hat das Ziel, die für weite Bereiche der Bevölkerung vorhandene Schwelle zu musealen Inhalten niedriger zu legen und den Austausch zwischen Museum und Außenwelt zu befördern. Die Darsteller der Gruppe verstehen sich als lebendige Botschafter des in Obernburg geplanten Mainlimes-Museums.
